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Bild: Heinz Leitgeb

Mein Name ist Fabian Kindl, ich bin 16 Jahre alt und wohne in Fulpmes. Ich besuche seit 2 Jahren das Sport-BORG in Innsbruck. In meiner Freizeit treffe ich mit gerne mit meinen Freunden.
Wie bist du zum Tischtennis gekommen und was hat dir damals schon gefallen?
Zum Tischtennis kam ich durch meinen Nachbarn David. Er war bei mir zu besuch und wir haben Tischtennis gespielt. Dann fragte er mich, ob ich Lust hätte zum Tischtennistraining mit zu kommen. Ich bejahte die Frage und war gleich begeistert von dieser Sportart, damals war ich 7 Jahre alt. Mir hat von Anfang an gefallen, dass dieser Sport so extrem abwechslungsreich und vielseitig ist und es immer etwas gibt, das man verbessern kann und woran man arbeiten kann.
Worauf kommt es im Tischtennis ganz besonders an und wie trainierst du das?
Im Tischtennis kommt es auf ganz viele verschiedene Komponenten an. Es gibt nicht eine Sache, von der man sagen kann: „wenn ich ausschließlich das trainiere, werde ich an die Weltspitze komme“. Für mich persönlich ist die Sicherheit am Tisch sehr wichtig, denn wer den Ball einmal öfter auf den Tisch spielt gewinnt den Punkt. Dies kann ich durch Balleimertraining (der Trainer steht mit einem Eimer Bälle hinter dem Netz und spielt sie dem Trainierenden in verschiedenen Varianten zu) oder durch spezielle Übungen beim Spielen mit einem Trainingspartner.
Beschreibe uns bitte kurz wie eine normale Woche für dich aussieht?
Meine Woche beginnt unter der Woche jeden Tag um 06:30 Uhr. Um ca. 07:00 Uhr fahre ich mit dem Bus oder dem Freund meiner Mutter nach Innsbruck, wo dann Montag, Mittwoch und Freitag um 08:00 Uhr die Schule beginnt, Dienstag und Donnerstag geht es ab zum Frühtraining. Dieses Training dauert immer dienstags 1h 15 min und donnerstags 2h. Der Unterricht dauert dann zumeist bis 13:30 Uhr. Um 15:00 beginnt dann drei Mal pro Woche das Nachmittagstraining, welches ca. 2h dauert. Danach fahre ich mit dem Bus nach Hause, dort komme ich so gegen 18 Uhr an. Die Freizeit nutze ich, um zu Lernen oder mich mit Freunden zu treffen. Einmal pro Woche bestreite ich dann noch ein Spiel in der Landesliga, diese Spiele werden immer abwechselnd zu Hause und auswärts ausgetragen. Die Wochenenden sind meist mit Bundesligaspielen sowie österreich- oder tirolweiten Turnieren besetzt, die vorwiegend in der Zeit von September bis Mai stattfinden. Wenn dann einmal ein Wochenende frei ist, nutze ich die Zeit, um mich zu erholen oder mit Freunden oder der Familie etwas zu unternehmen.
Was waren deine größten Erfolge bisher und welche Ziele setzt du dir für die Zukunft?
Einen meiner größten Erfolge feierte ich dieses Jahr bei den Österreichischen Meisterschaften vor heimischem Publikum, als wir uns im Team die Silbermedaille erspielten. Weiters konnte ich bei den Tiroler Meisterschaften U18 und U21 jeweils Silber erringen. Ebenso konnte ich in der vergangenen Saison meine ersten beiden Matches in der zweiten Herren Bundesliga gewinnen. Mein größtes Ziel für die Zukunft ist es, in den kommenden zwei Jahren bei den Jugend Europameisterschaften im Kader zu stehen und dort mit zu spielen. Ein weiteres Ziel sind zwei Medaillen bei den nächsten Österreichischen Meisterschaften in der Klasse U18. Ein Ziel das noch in weiter ferne liegt, das ich mir aber trotzdem stecke, ist es, einmal bei den Olympischen Spielen an den Start zu gehen und dort für die Herren Nationalmannschaft an den Start zu gehen.
Du hast sicher auch ein Vorbild! Erzähl uns wer dein Vorbild ist und warum?
Ich habe nicht direkt ein Vorbild, aber einige Personen zu denen ich aufschaue. Dazu zählen meine Trainer, ohne die ich nicht da wäre wo ich heute bin. Meine Eltern sind auch sehr wichtig für mich, sie haben mich immer unterstützt und mir bei jeder Entscheidung geholfen, die ich treffen musste. Innerhalb des Tischtennissports schaue ich vor allem zu Werner Schlager (Österreich, Weltmeister 2003) und Zhang Jike (mehrfacher Weltmeister und Olympia Sieger) auf. Werner Schlager gilt innerhalb des österreichischen Tischtennis als Legende, Zhang Jike war lange Zeit in der Weltspitze und mir gefiel seine Art zu spielen schon von Klein auf. Ich hatte sogar schon die Chance ihn persönlich zu Treffen und ihn live spielen zu sehn.
Wie Sehen deine Pläne für die Sommerferien aus?
Den Juli nutze ich zur Erholung und zur Regeneration und um einige Freizeitpläne um zu setzten. Im August beginnt dann das vierwöchige Trainingslager. Dies dauert immer von Montag bis Freitag von 09:00 bis 16:00 Uhr, mit einer einstündigen Mittagspause. Eine Woche vor Ferienende geht es dann mit der Familie für eine Woche in den Urlaub nach Caorle. Am 10. September beginnt dann wieder der Schul- und Trainingsalltag für mich.
Ich möchte diese Chance noch nutzen, um mich bei meiner Familie, meinen Trainern, dem Heimverein TSV AustriAlpin Fulpmes sowie meinen Freunden, die mich immer unterstützt haben, zu bedanken . Ohne diese Menschen wäre ich wahrscheinlich nicht dort wo ich heute stehe und ich hoffe, es geht für mich noch weiter nach oben.

Sabrina Koch: Danke und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft!

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